Ägypten
In altägyptischem Schmuck finden sich natürliche Spuren von Platin, vermischt mit Gold.
Mehr als 3.000 Jahre
Lange galt Platin als rätselhaft und widerspenstig. Seine außergewöhnliche Beständigkeit machte es schließlich zum Material für Schmuck, Wissenschaft und technische Meisterleistungen.
In altägyptischem Schmuck finden sich natürliche Spuren von Platin, vermischt mit Gold.
Präkolumbische Kulturen verarbeiten Platin aus Flussablagerungen gemeinsam mit Gold zu kleinen Schmuck- und Ritualobjekten.
Berichte aus dem heutigen Kolumbien machen europäische Forscher auf das schwer schmelzbare „Platina“ aufmerksam.
William Hyde Wollaston entwickelt ein Verfahren, mit dem sich reines, formbares Platin in größerer Menge herstellen lässt.
Ein Platin-Iridium-Zylinder wird zum internationalen Urkilogramm – Platin wird zum Material wissenschaftlicher Präzision.
Platin verbindet Schmuckkunst, Medizin, Industrie und moderne Technologien.
Platina del Pinto
Der Name Platin geht auf das spanische „platina“ zurück, eine Verkleinerungsform von „plata“ – Silber. Was zunächst als störende Beimischung angesehen wurde, erwies sich als eines der faszinierendsten Metalle der Erde.